Koriander Chutney

Koriander Chutney

Ich hatte euch ja hier bereits von Zorras achtjährigem Blogbestehen erzählt. In diesen acht Jahren sind fast schon unzählige Blogevents mit und durch Zorra veranstaltet worden. Und auch nach acht Jahren wird sie zum Glück immer noch nicht müde uns Blog-Community mit Events auf Trab zu halten. Dieses Mal ist eine ganz besondere Kooperation entstanden. Zorra veranstaltet zusammen mit Braun ein gemixtes Doppel. Jedes Rezept ist willkommen, so lange ein Pürierstab oder eine Küchenmaschine zum Einsatz kommen. Nachdem ich ursprünglich einen Kürbispie backen wollte, mir aber jemand mit derselben Idee schon zuvor gekommen ist, hatte ich mich entschlossen aus dem gekauften Kürbis eine leckere Pastasauce zu kreieren. Aber auch da war eine andere Bloggerin schneller. Nun will man dem Geburtstagskind natürlich nicht dasselbe Geschenk doppelt und dreifach zukommen lassen. Ein Umtauschrecht gibt es hier nämlich nicht. Also musste schnell eine neue Idee her, bevor mir wieder jemand anderes zuvor kommt. Am besten ganz ohne Kürbis, die scheinen nämlich Jahreszeitgemäß gerade in aller Munde zu sein. Zum Schluss wurde dann ein Koriander Chutney gemixt. Das Rezept habe ich nach dem Studium von 1001 Rezepten selbst kreiert. Meine goanesische Kollegin hat die Zutatenliste abgesegnet und betont, dass in ein echtes indisches Koriander Chutney auf jeden Fall Kokosraspel gehören, auch wenn dies das ein oder andere im Internet kursierende Rezept anders sieht.

Für ein ca. 250-300ml Glas benötigt ihr:Korianderchutney

  • 3 Bund frischen Koriander
  • 2 grüne Chilli
  • 1 Stück frischer Ingwer (wallnussgroß)
  • ½ Frühlingszwiebel
  • 4EL geraspelte Kokosflocken
  • 5EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Wasser

Vom Koriander die Blätter abzupfen. Braune und vertrocknete Blätter wandern in den Müll. Die dicken Stängel ebenso. Wenn beim Zupfen die ein oder andere dünne Stengelspitze mit in den Mixbecher fallen, ist das hingegen noch okay. Chilli gewaschen und entkernt in Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und ebenfalls stückeln. Beides zu den Korianderblättern geben. Mit der Frühlingszwiebel ebenso verfahren. Die Kokosraspel und den Zitronensaft hinzufügen. Nun mit einem Pürierstab die Masse häckseln. Wer eine Küchenmaschine hat, püriert die Koriandermischung einfach darin. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Sollte das Chutney noch zu trocken sein, einfach Teelöffelweise Wasser hinzufügen, bis eine streichfähige Masse entstanden ist.

Das Chutney schmeckt herrlich frisch. Koriander, Ingwer und Zitrone buhlen geradezu um die Frischekrone. Zu Fleisch und Fisch ist das Chutney der Renner auf jeder Grillparty. Aber auch ganz ohne Fleisch kommt der grüne Frischekick ganz groß raus. Zusammen mit gebuttertem Sandwichbrot ergibt es ein herrliches Fingerfood. Die indische Antwort auf englische Gurkensandwiches sozusagen. Aber auch als Grundlage für American Sandwiches ist es ideal. Einfach Sandwichbrot mit ein wenig Butter und Chutney bestreichen. Geflügelbrust, Käse, gekochtes Ei, Salat, Tomate, Paprika (was man so möchte) zwischen die Scheiben legen und genießen. In ein Schraubglas gefüllt hält sich das Chutney ca. 1 Woche im Kühlschrank. Bei uns hält es sich maximal 2 Tage. Danach ist das Glas nämlich leer. Happy birthday, Zorra!

8 Jahre kochtopf Geburtstags-Blog-Event - Rezepte für Sieger und mehr! (Einsendeschluss 6. Oktober 2012)

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3 Gedanken zu „Koriander Chutney

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