Getestete Macarontrilogie

Vor vielen vielen Jahren (ich bin als süßes Schleckermäulchen berüchtigt) machte man mich auf ein Paradies mitten in Köln aufmerksam. Es nennt sich Törtchen Törtchen und macht  s ü c h t i g  . Die absolute und schnell wirkende Antidroge ist dann mein Kontoauszug. Bei Törtchen Törtchen gibt es die spektakulärsten Moussetörtchen, die ich je gesehen und gegessen habe. Ein zarter Biskuitboden, umhüllt von einer leckeren Vanille-, Schoko-, Mango-, Himbeer- oder sonstwas-Mousse. Dazu eine artistische Meisterleistung in Sachen Deko und fertig ist ein großes Staunen in Form einer platt gedrückten Nase, die ich genussvoll an der Scheibe der Vitrine hin und her schiebe. Ja, meine Lieben, bei Törtchen Törtchen ist es schön. Zu schade, dass diese handgemachten Köstlichkeiten auch einen angemessenen, dem entsprechenden Preis haben. So vier, fünf Euro muss man im Schnitt schon für ein kleines Stück vom Glück zahlen. Aber selbst ich Geizhals bin bereit mich ab und an (also 1x im Jahr) auf derart wundervolle Weise zu verwöhnen. Jetzt zur Fußball-EM (und vor zwei Jahren auch schon zur WM) gibt es wieder die Fußballtörtchen. Außen grasgrün mit einem Schokofußball dekoriert und innen (ja! innen!) eine Deutschlandfahne.

Dort habe ich auch zum ersten Mal Macarons gesehen. Eine kleine französich/belgische Makronenvariante. Zugegeben, das Wort Makrone wirkt in Verbindung mit diesen bunten Hinguckern irgendwie derb, deshalb bleiben wir bei Macaron. Auch hier – und überall sonst scheint das auch der Fall zu sein – ist der Preis das wirksamste Mittel zur Abschreckung. Gut 2€ für einen „kleinen Keks“. Viel zu viel, um sich daran satt zu essen. Dann doch lieber wieder ein Törtchen…

Tortentante Monika hat es sich zur Aufgabe gemacht, selbst das Geheimnis Macaron zu ergründen. Dabei lässt sie uns Leser auch gerne an ihren Erkenntnissen teilhaben. Seitdem habe ich mir fest vorgenommen auch einmal als Macaronbäckerin in Aktion zu treten. Und mich noch kein einziges Mal getraut. Jetzt mal ehrlich, wie leicht kann es sein, etwas zu backen, dass am Ende 2€ kosten soll. Nicht sehr leicht, wenn ihr mich fragt. Wie schön, dass ich heute Morgen bei Tchibo war. Die hatten Macarons im Sortiment. Für (vergleichsweise) ganz wenig Geld. Knapp 6€ für 9 kleine Macarons in den Sorten Schoko, Vanille und Waldfrucht. Mjamm, mjamm. Oder so ähnlich. Zugegeben, hübsch anzusehen waren sie, aber noch in der Verpackung hatte ich schon den Eindruck, dass sie ggf. etwas trocken sein könnten. Zu dumm, dass ich mich an meinen Macarontest bei Törtchen Törtchen (ja, einmal habe ich mich doch dazu hinreißen lassen eins zu probieren) nicht mehr so genau erinnern konnte, aber ich glaube wirklich, dass die Tchibo-Macarons zu trocken waren. Jedenfalls habe ich mir jetzt erneut fest vorgenommen selber bunte gefüllte Kekse herzustellen. Und wer weiß? Vielleicht finde ich ja diesen Sommer noch den Mut dazu.

Bis dahin: genießt die vor uns liegenden süßen Tage!

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