Odyssee zum Zucchini-Pesto

Wie kommt man eigentlich dazu eZucchinipestoinen Foodblog zu unterhalten? Im Endeffekt durch Zufall und viel Zeit. Und weil man sich von anderen Bloggern inspiriert fühlt.

Bei mir fing alles im Grunde schon vor Jahren an. Regelmäßig habe ich mir Anregungen zum Kochen und Backen bei chefkoch.de geholt. Wenn ich mal nicht wusste wie etwas zubereitet wird, habe ich mir einfach mehrere entsprechende Rezepte bei chefkoch durchgelesen und daraus dann das Grundrezept abgeleitet. Und wenn ich mal nicht wusste was ich überhaupt kochen soll, habe ich mich ebenfalls durch Rezepte von chefkoch-Usern durchgearbeitet.

Irgendwann muss mir mal richtig langweilig auf der Arbeit gewesen sein und ich fing durchs Stöbern auf den chefkoch-Seiten zufällig an, mich Anfang diesen Jahres mit der Materie Rollfondant und Motivtorten auseinanderzusetzen (einen ersten Einblick in das Ergebnis seht ihr hier). Da führte eine Seite zur nächsten und irgendein Link dann zur Tortentante. Monika war die erste Bloggerin, bei der ich regelmäßig meine Zeit verbrachte, und das in jedem Falle sinnvoll. Wer eine Motivtorte backen will, sollte sich auf jeden Fall vorher bei ihr durch die Artikel und Kommentare lesen (das ist der Monika ganz wichtig), dann wird die Torte schon gut. Von ihrem Blog bin ich dann irgendwann mal einem Link zu Pimpimella gefolgt. Bis dahin war ich völlig zufrieden damit, mich lediglich einem Blog zu widmen, aber Melanies Rezepte gefielen mir dann doch so gut, dass ich sie ebenfalls zu meinen Favoriten hinzugefügt habe. Vor allem deshalb, weil es bei ihr auch viele Rezepte für den Mittagstisch gibt. Man kann ja nicht immer nur Torte essen. :D

Über welche Stationen genau ich dann bei Mademoiselle A.und ihren Penne im Topf gelandet bin, kann ich gar nicht mehr so genau nachvollziehen. Fakt ist: von chefkoch ging es zur Monika. Von ihr dann zur Melanie und von da an habe ich mich durch diverse Blogs gelesen. Nicht alle haben es in meine Favoritenliste geschafft, aber Ann-Kathrin steht mittlerweile mit Monika und Melanie ganz weit oben. Ihre Rezepte sind frisch,  e i n f a c h  (das ist mir ja immer super-wichtig) und die Fotos machen Lust aufs Nachkochen. Deshalb ist es mir auch fast schon peinlich eigene Fotos vom Zucchini-Pesto hier einzustellen, wo Ann-Kathrins Foto doch einfach perfekt ist. Aber eben nur fast peinlich. Hab ja hier schon erklärt, dass ich weder Profi bin noch Profi besitze. Wer also höhere Erwartungen hatte, sollte sich erst einmal dem Rezept widmen. Es ist so lecker, dass das Foto zur Nebensache wird. Also lest, kocht und schaut bei Hübschem-Foto-Bedarf bei Mademoiselle A. vorbei. Sie hat das Rezept bei Essen&Trinken entdeckt, wo es als Brotaufstrich Verwendung findet. Es ist zwar von unserem Pesto absolut nix mehr übrig, aber auf gerösteten Brotscheiben hätte es bestimmt auch geschmeckt.

Ihr braucht:

pro Zucchini (mittelgroß, ca. 200-250g)

1-2 Knoblauchzehen

1-2 EL geriebener Parmesan

2-4 EL Olivenöl

1-2 TL Zitronensaft

Ordentlich Salz & Pfeffer

Ich hatte mir für meinen Schatz und mich gleich 2 große Zucchinos geschnappt. Dazu (weil wir es würzig mögen) 5 Knoblauchzehen, 4 EL Olivenöl und 1 EL Zitronensaft. 3-4 EL geriebenen Parmesan und eine ordentliche Portion Salz und Pfeffer. Warum meine verkochte Variante mengenmäßig anders war als die oben beschriebene? Weil es hier, wie so oft im Leben, reine Geschmackssache ist wie viel Öl oder Knoblauch oder Zitronensaft etc. man verwendet. Wie gesagt, ich hab’s gerne kräftig gewürzt. Wer es milder mag, nimmt einfach weniger. Es kommt bei diesem Rezept ohnehin hauptsächlich auf die Verarbeitung und die Zutatenliste an, und weniger auf die Menge.

Also: Zucchini waschen, der Länge nach halbieren und mit der Schnittseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Außen rum mit etwas Öl einpinseln und für ca. 15 Minuten bei 210° C in den vorgeheizten Backofen geben. Ann-Kathrin hat ihre Zucchini bei 220°C gegart, im Originalrezept steht etwas von 200°C. Da ich nicht wusste, ob die 220°C ein Tippfehler oder eine Verbesserung waren, habe ich mich einfach für die goldene Mitte entschieden und den Ofen auf 210°C eingestellt. Ehrlich gesagt glaube ich mittlerweile auch nicht mehr, dass das einen großen Unterschied macht. Jedenfalls: Zucchini auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten lang backen. Dadurch bekommen sie einen leckeren nussigen Geschmack.

In der Zeit, in der Zucchinos im Ofen garen, kann man schon mal in einem Topf Wasser mit einer Prise Salz zum Kochen bringen und darin die Nudeln laut Packungsanweisung zubereiten.

Zucchinos aus dem Ofen holen, in Stücke schneiden und in einen hohen Rührbecher geben. Den Knoblauch dazu pressen und alles mit einem Stabmixer schön zermatschen. Das dauert nur ein paar Sekunden. Danach hat der Pürierstab auch schon ausgedient. Jetzt braucht ihr nur noch einen Löffel. Öl, Zitronensaft, Parmesan, Salz und Pfeffer unterrühren. So lange nachwürzen, bis es schmeckt.

Zucchini-Pesto

Das Pesto auf die deutsche (Nudeln auf Teller geben, Pesto als Soße obendrauf klecksen und mit ein bisschen gehobelten Parmesan abrunden) oder italienische (Pesto zu den abgegossenen Nudeln in den Topf geben, alles miteinander vermischen, bis sich das Pesto gut zwischen den Nudeln verteilt hat, auf Tellern anrichten und mit gehobeltem Parmesan abrunden) Art servieren.

Guten Appetit und Buon appetito!

P.S.: NEIN!!!! Da ist  k e i n  Schimmel auf dem Käse. Auf der Packung steht, das seien Salzkristalle, die für die Qualität des Parmesans sprechen würden. Da die Punkte genauso gut schmecken wie der Rest vom Käse, glaube ich das auch. :)

6 Gedanken zu „Odyssee zum Zucchini-Pesto

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