Johannisbeer-Muffins

Dass ich von der Sweet Dreams recht begeistert bin, konntet ihr ja schon hier lesen. Begeisterung müssen aber auch Taten folgen, also gleich ran ans nächste Rezept. Diesmal fiel meine Wahl auf die Johannisbeermuffins. Die Beeren waren gerade im Angebot und sahen im Laden nahezu perfekt aus. Prall, leuchtend rot, lecker. Habe mir gleich ein ganzes Kilo gesichert. Bei der Menge war es mir dann auch nicht schade gleich 500g für das hier vorgestellte Rezept zu verwenden. Waren ja noch genügend Beeren so zum Naschen da. Außerdem hatte ich von einem anderen Backvergnügen noch genau 3 Eiweiß übrig. Perfekt! Das war also Schicksal. :)

Und folgendes braucht ihr dazu:Johannis-Ingwer-Muffins

  • 500g rote Johannisbeeren
  • 80g Puderzucker
  • 100g Butter (geschmolzen)
  • 2 Eier
  • 200ml Milch
  • 300g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Stück Ingwer (ca. 10-20g)
  • 3 Eiweiß
  • 100g Zucker

12 Papierförmchen für Muffins in die Mulden eines Muffinblechs (oder wie bei mir: auf zwei kleine Bleche) stecken. Von den 500g Johannisbeeren sucht man sich 12 Rispen raus und legt sie für die spätere Deko bei Seite. Die restlichen Johannisbeeren zupft man von den Rispen. Man kann sich auch das Leben leicht machen und die Beeren mittels einer Gabel von den Rispen lösen, aber irgendwie bin ich darin reichlich unbegabt. Mir bleiben die dünnen Stielansätze immer in den Beeren stecken und dann muss ich doch wieder Hand anlegen. Die abgelösten Beeren vermischt man nun mit 40g Puderzucker. Schön umrühren, damit auch jede Beere von Puderzucker umhüllt wird. Gezuckerte Beeren bei Seite stellen.

Nun die beiden Eier mit den restlichen 40g Puderzucker mischen. Milch und geschmolzene Butter (leicht abgekühlt) unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren, aber gerade nur so lange, bis das Mehl auch feucht geworden ist. Das Typische an der Muffinherstellung ist nämlich, dass man die trockenen und flüssigen Zutaten zunächst getrennt voneinander vermischt und beide dann nur ganz kurz (so kurz wie möglich, so lang wie nötig) miteinander verrührt. Zum Schluss noch die gezuckerten Johannisbeeren unterheben. Den Teig auf Muffinförmchen verteilen und bei 180°C 20 Min lang im vorgeheizten Ofen backen (Ober-/Unterhitze, mehr kann mein Ofen nicht).

Während die Muffins backen die drei Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Wenn eine (schnitt-)feste Baisermasse entstanden ist, den geriebenen Ingwer unterheben. Beim Reiben des Ingwers darauf achten, dass ihr die länglichen Fasern entsorgt. Diese entstehen beim Reiben automatisch. Unten aus der Reibe kommt der Ingwer raus, oben bleiben die Fasern übrig. Die könnt ihr also wegwerfen.

Die Muffins aus dem Ofen holen und das Baiser auf ihnen verteilen. Alles wieder zurück in den Ofen für weitere 10 Minuten. Falls der Baiser zu dunkel werden sollte, die Muffins einfach schon vor Ablauf der 10 Minuten aus dem Ofen holen, aber vorher die Stäbchenprobe nicht vergessen. Jetzt die Förmchen noch 10 Minuten lang in den heißen Muffinblechen ruhen lassen. Erst danach die Muffins aus den Blechen holen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Zum Schluss noch die zuvor zurück gelegten Johannisbeerrispen auf die Muffins legen.

Ich mag dieses Rezept wirklich sehr. Es ist recht einfach und geschmacklich top! Teig und Baiser sind süß, die Johannisbeeren säuerlich und der Ingwer gibt dem Ganzen eine leichte Schärfe. Eine super Kombi. Nachbacken empfohlen!

Johannis-Ingwer-Muffin

Mittlerweile hat mich die Sweet Dreams auch derart überzeugt, dass ich mir die „alten“ Ausgaben (waren ja nur drei) auch alle nachbestellt habe. Das kann man sowohl übers Internet (Achtung, da kommen dann noch Portokosten hinzu) oder aber man hat das Glück einen Zeitschriftenladen in der Nähe zu haben, der das für einen übernimmt. Auf diese Weise spart man sich dann auch die fast 5€ fürs Porto und kann sich von dem Geld einfach die kommende Herbstausgabe der Sweet Dreams holen. Mein Kiosk um die Ecke konnte jedenfalls nix bestellen. Die haben mich an den Verlag verwiesen. Aber Ludwig im Kölner Hauptbahnhof bestellt einem bei Bedarf alles. Und Bedarf habe ich ja nun. Sehr gerne sogar.

Und euch nun noch einen guten Appetit! Die Muffins schmecken übrigens am zweiten Tag immer noch super lecker.

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