Tomaten-Ziegenkäse-Tarte

Tomaten-Ziegenkaese-Tarte

Der Urlaub ist vorbei und ich hänge in Gedanken immer noch von Morgens bis Abends am Strand. Das muss aufhören. Am Leichtesten gelingt das mit einer leckeren Kleinigkeit. Aber schnell muss es gehen.

Ann-Kathrin hat mich daran erinnert, dass ich früher gerne zugesehen habe, wenn Tim Mälzer kocht! Die Kräuter-Schmand-Pasta habe ich gleich mal nachgekocht, und die Beerenfrüchte standen auf meiner To-Do-Liste und sind dann irgendwie in Vergessenheit geraten. Keine Sorge Tim, auch die werden irgendwann noch im Ofen landen. Vorher aber durften erst einmal die Tomaten-Ziegenkäse-Tartes das Licht meiner Küchenwelt erblicken.

Benötigt werden dafür:

  • Blätterteig (1 Rolle aus dem Kühlregal)
  • etwas Pflaumenmus oder Cranberries aus dem Glas (jede andere Marmelade könnte auch schmecken)
  • ca. 100-150g Kirschtomaten
  • 100g Ziegenfrischkäse
  • getrockneter Majoran
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Der Blätterteig wird in Rechtecke geschnitten. Nun in jedem Rechteck mit einem spitzen Messer entlang der Ränder einen ca. 1cm breiten Rand einritzen. Innerhalb dieses eingeritzten Rahmens verteilt man nun ca. 1TL von den Cranberries (oder Pflaumenmus oder whatever). Darauf ein paar in Scheiben geschnittene Kirschtomaten verteilen. Den Ziegenkäse über den Tomaten zerbröckeln. Mit dem Majoran, Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss mit ein wenig Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Backofen bei 220°C für ca. 15 Minuten backen, bis die Tartes an den Rändern goldbraun sind.

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Allerdings sträubte ich mich gegen das Pflaumenmus im Originalrezept. Nicht, weil ich geschmacklich ein Problem damit hatte, sondern weil ich noch ein angefangenes Glas Cranberries im Kühlschrank stehen hatte. Ein Relikt aus einem Anflug Wiener Küche, bei dem ich nach meinem Frühlingsurlaub in eben jener Stadt den dort lieben gelernten gebackenen Emmentaler mit Cranberrysauce daheim unbedingt nachbacken musste. Und weil ich mit zig offenen Gläsern im Kühlschrank nix anfangen kann, habe ich Pflaume mal eben schnell durch Cranberry ersetzt. Als das Glas dann leer war, hatte ich auch kein Problem  mehr damit, die letzten Tartes mit Pflaumenmus zu bestreichen. Auf dem Foto sind links die Cranberry-Tartes und rechts die Pflaumen-Tartes zu sehen.

Da ich scharf einfach gerne hab‘, wurden die Tartes vor dem Backen auch ordentlich gepfeffert. Zusammen mit den Cranberries ergab das eine himmlische Geschmacksexplosion. Die Cranberries waren nämlich im ersten Moment sehr süß. Der Pfeffer hingegen hinterließ im Abgang eine wohlige Schärfe im Mund. Völlig unerwartet. Im Gegensatz dazu waren die Tartes mit dem Pflaumenmus dann fast schon langweilig. Sicherheitshalber habe ich dann meinen Schatz noch testen lassen. Ohne mein Einwirken hat selbst er bestätigt, dass die Kombi aus Cranberry-süß und Pfeffer-scharf spannender als das Pflaumenmus ist. Es ist aber natürlich jedem selbst überlassen, welche Grundlage er für die Tartes wählt.
Und weil diese Tartes unsere Geschmacksknopsen auf so schön gegensätzliche Weise gekitzelt haben, reiche ich auch dieses Rezept gerade noch rechtzeitig zu Nina’s Blogevent ein. Ich hatte hier ja schon die heißkalten Kirschen zum Nachtisch serviert. Jetzt kommt halt noch die Vorspeise hinterher. Also irgendwie ein Gegensatz in sich. Besser geht’s ja gar nicht.
Für alle anderen Ungleichen Duette bitte einmal hier unten drauf klicken:

Blog-Event: Ungleiche Duette – Gegensätze ziehen sich an

2 Gedanken zu „Tomaten-Ziegenkäse-Tarte

  1. Hallo Luna!

    Freut mich, dass Du offensichtlich einen schönen Urlaub hattest :) Und noch mehr, dass Du noch rechtzeitig für dieses Rezept wieder zu Hause bist – ich finde die Kombination aus Tomaten, Cranberries und Pfeffer sehr spannend, ich liebe solche Rezepte! Danke für Deine Einreichung :)

    Liebe Grüße

    Nina

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