Zucchinifrikadelle in der Pitatasche

Pita mit Zucchinifrikadelle

Der heutige Blogeintrag könnte auch lauten: aus zwei mach eins. Oder: gesponsort durch Fr. Schildhauer. Ich habe hierfür nämlich gleich zwei Rezepte verwurschelt. Zum einen Zorras Pitataschen, und zum anderen Brigittes Zucchinifrikadellen. Und das wieso, weshalb, warum hat mit Fr. Schildhauer zu tun. Mein Schatz und ich überlegen nämlich uns im nächsten Jahr ein Stück Ackerland zu mieten. Bio-Gemüse selbst groß ziehen und so. Ja, wir Städter! Ein trauriges Völkchen. Vermutlich werden wir im Sommer aber auch nur resigniert vor einem abgesteckten Dreckhaufen stehen, auf dem rein gar nix wächst. So oder so, bevor wir uns an das Wagnis Stadtbauer wagen, wollte ich mir das Ganze unbedingt mal aus der Nähe anschauen. Und da kommt Fr. Schildhauer ins Spiel. Die hat sich dieses Jahr nämlich auch so ein Stück Land gemietet. Und da wächst sogar was. Sie hat uns ein bisschen die Anlage gezeigt und uns von ihren Erfahrungen berichtet. Wer weiß, vielleicht sind wir ja dann im nächsten Jahr sogar Nachbarn. Zum Abschied hat sie uns dann noch eine Zucchini mitgegeben. Eine Keule von fast einem Kilo Gewicht. Aus dieser Zucchini musste jetzt aber was Besonderes werden. Pasta ist zu abgenudelt. Gemüsequiche aber auch. Hängen geblieben bin ich dann bei den Zucchinifrikadellen. Noch nie probiert. Aber zum Glück entdeckt. Und meinen Ansprüchen genügend: lecker-einfach-schnell! Im Rezept wurden die auf einen Grill gelegt. Unnötig, der heiße Ofen tut’s auch. Serviert wurden sie im Originalrezept in Pitataschen. Na toll, woher an einem Sonntag Pitataschen auftreiben? Pfft. Mach ich sie halt selber. Zorra hat da zum Glück ein pupseinfaches Rezept.

Das lautet so:Pitabrot

  • 250g Mehl
  • 7g frische Hefe
  • 145g warmes Wasser
  • 1TL Salz
  • 1EL Öl

Mehl in eine Schüssel sieben. Eine Mulde reindrücken und die Hefe hineinbröckeln. Das warme Wasser drüber gießen und ca. 5 Minuten angehen lassen. Salz und Öl zufügen und alles mit der Hand zu einem glatten Tag verkneten. Für eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.

Ofen samt Blech auf höchster Stufe vorheizen.  Aus dem Teig dann ca. 4-6 gleichgroße Kugeln formen. Diese nochmal für 10 Minuten gehen lassen. Mit einem Nudelholz platt walzen (nicht zu dünn, so 5mm Dicke sollte der Fladen schon noch haben). Fladen auf das heiße Backblech legen und für ca. 5 Min backen. Die Fladen blähen sich von selber auf. Aber Vorsicht: sie dürfen nicht zu lange im Ofen sein. Wenn sie oben ganz leicht braun werden, müssen sie schon (spätestens) raus. Habe bei meiner ersten Ladung den Fehler gemacht, sie noch ein wenig länger im Ofen zu lassen. Sie werden dadurch viel zu trocken und brechen. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und eine Ecke (? – bei einem runden Kreis?) abschneiden. Innendrin ist ein Luftraum, der nun gefüllt werden kann.

Zum Beispiel mit Salat und einer Zucchinifrikadelle. Hierfür braucht man dann:

  • Ca. 300g geraspelte ZucchiniZucchinifrikadelle
  • 1 klein gewürfelte Zwiebel
  • 2EL Mehl
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 30g geriebener Parmesan
  • 5EL Semmelbrösel
  • 1 Ei
  • Gewürze (Muskat, Zimt, Kümmel, Salz, Pfeffer)

Die geraspelte Zucchini und die gewürfelte Zwiebel in ein sauberes Küchentuch geben und den Gemüsesaft rauspressen. Die Gemüsestückchen dann mit den restlichen Zutaten per Hand zu einem festen Teig verkneten und würzen. Aus der Mischung ca. 8 kleine Frikadellen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und für ca. 8-10 Min im vorgeheizten Backofen (heißeste Stufe) backen. Die Frikadellen wenden und nochmal für ein paar Minuten backen, bis die Oberfläche leicht braun geworden ist. Fertige Frikadellen in die zuvor gebackenen Pitataschen füllen. Und Fr. Schildhauer, Zorra und Brigitte für dieses Geschmackserlebnis danken. Amen.

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