Süßkartoffelgnocchi in Salbeibutter

Suesskartoffelgnocchi in SalbeibutterMein Schatz liebt Pasta. Ohne Ende. In allen Variationen. Wehe dem, der ihm Pasta verspricht, aber dann nicht liefert. Den Fehler habe ich einmal (und nur einmal) gemacht. Beim Kochen habe ich mich spontan entschieden anstatt Nudeln zur Abwechslung mal wieder Reis zu kochen. Huij, die Gesichtsentgleisung von meinem Schatz werde ich euch hier gar nicht eingehend beschreiben. Lasst euch nur so viel sagen, er war enttäuscht. Er isst gerne Reis und Kartoffeln und Suppe und eigentlich alles andere auch, aber wenn ich ihm Pasta verspreche, muss ich mich auch an dieses Versprechen halten. Dasselbe gilt seit neuestem auch für diese Süßkartoffelgnocchi mit Salbeibutter. Insbesondere die Salbeibutter hat es ihm angetan. Mich persönlich hat die Knusprigkeit der Salbeiblätter eher irritiert, mein Schatz hingegen konnte gar nicht genug davon bekommen. Geschmäcker sind halt verschieden. So oder so:

für 2-3 Gnocchiportionen samt Salbeibutter benötigt ihr:

  • ca. 1kg SüßkartoffelnSuesskartoffelgnocchi in Salbeibutter
  • 2 Eigelb
  • 250g Mehl
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 3-4EL Butter
  • 1Bund Salbeiblätter

Die Süßkartofffeln schälen, in Stücke schneiden und bei 200°C im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten weich backen. Noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Die Masse etwas abkühlen lassen. Mit einem Löffel oder einer Gabel die Eigelbe und das Mehl unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskat würzen. Backpapier auf ein Backblech legen und mit etwas Mehl bestreuen Normalerweise werden die Gnocchi nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten Händen in Form gebracht und auf dem bemehlten Backblech zwischengelagert. Mir persönlich ist das zu viel Mehl. Schupfnudeln habe ich früher auf diese Weise geformt und mich über den klebrigen Teig aufgeregt. Die Zugabe einer ordentlichen Portion Mehl hat zwar dieses Problem eingedämmt, aber dafür haben die Schupfnudeln am Ende auch mehlig gescheckt. Abhilfe schaffen da zwei Teelöffel. Benutzt man die, benötigt man überhaupt kein zusätzliches Mehl mehr und kann sich somit sicher sein, dass die Gnocchi zum Schluss einfach nur seidig, fluffig und lecker sind. Dafür steche ich mit Hilfe von zwei Teelöffeln vom Teig Nocken ab und bringe sie mit den Löffeln noch etwas in Form. Danach lege ich sie auf dem oben erwähnten bemehlten Backblech ab, bis ich den kompletten Teig auf diese Weise geformt habe. In der Zeit kann man in einem Topf schon mal Salzwasser zum Kochen bringen. Hitze runterschalten, so dass das Wasser nur noch vor sich hin simmert. Die Gnocchi portionsweise ins heiße Wasser geben. Kurz umrühren, damit sie nicht am Topfboden ankleben. Nun warten. Meistens dauert es nur wenige Minuten, bis die Gnocchi an die Wasseroberfläche schwimmen. Wenn es so weit ist, sind die Gnocchi fertig und können mit einer Schaumkelle vorsichtig aus dem Wasser gehoben werden.

Für die Salbeibutter schmelzt ihr die Butter auf mittlerer Flamme in einer beschichteten Pfanne. Die Salbeiblätter werden in Streifen geschnitten und in der Butter geschwenkt, bis sie knusprig geworden sind. Die Butter sollte dabei leicht bräunlich werden und ein nussiges Aroma entfalten. Über die Süßkartoffelgnocchi geben und mit gehobeltem Parmesan servieren. Buon appetito!

Ach so, mittlerweile ist ja schon Oktober. Uwe sammelt nun Orangefarbene Rezepte. Da hab ich ja direkt was für ihn:
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

6 Gedanken zu „Süßkartoffelgnocchi in Salbeibutter

  1. Pingback: Cookbook of Colors: 80 orange Rezepte [Zusammenfassung Oktober] | HighFoodality - Rezepte mit Bild

  2. Hallo!
    Bei mir gab’s neulich Pasta mit Salbeibutter. Ich mag übrigens auch die knusprigen Blätter wie dein Schatz und habe festgestellt dass wir es beide mögen wenn die Butter diesen leicht nussigen Geschmack bekommt.
    Jetzt bilde ich mir ein mal Gnocchi selber zu machen und bin beim googlen hier bei dir gelandet. Sehr ansprechend und ich mag deinen Schreibstil.
    Vor Kurzem hab ich das erste Mal Süßkartoffel gegessen, gegrillt.
    Vielleicht gibt’s meine ersten selbstgemachten Gnocchi dank dir jetzt mit Süßkartoffeln.
    Liebe Grüße, Nina

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