Mousse au Chocolat Törtchen

Schokomousse-Toertchen

Mousse au chocolat geht doch eigentlich immer, oder? Ich könnte davon jedenfalls monatlich eine Portion verdrücken. Weil ich das aber nicht mache und Mousse somit immer etwas Besonderes für mich ist, konnte ich nicht umhin das Besondere noch etwas besonderer zu machen. In Form von Törtchen. Zusätzlich wollte ich ein Philadelphia-Rezept einem Geschmackstest unterziehen. Ich mag Schokofrischkäse nämlich eigentlich gar nicht. So pur oder auf Brot, finde ich, hat es einen irritierenden säuerlichen Beigeschmack. Umso gespannter war ich, ob der Frischkäse denn als Mousse etwas taugt. Das Rezept stammt von einer Philadelphia-App und wird dort eigentlich als Schoko-Kaffee-Mousse deklariert und in Tässchen serviert. Da ich aber Kaffee ums Verrecken nicht mag (ihr erinnert euch? hier schon mal so ganz nebenbei erwähnt), habe ich die Kaffeekomponente einfach weggelassen. Naja, und die Tässchen eben durch Dessertringe ersetzt. Aber legen wir doch einfach mal los!

Für 4 Dessertringe á Ø 8cm:

  • 12 OreokekseMoussetoertchen in der Entwicklung
  • 2EL Butter
  • 5g gemahlene Gelatine (halbes Päckchen)
  • 125ml Milch
  • 350g Schokofrischkäse (zB Philadelphia mit Milka)
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 20g Zucker
  • Ggf. Schokosplitter zur Dekoration

Oreokekse im Blitzhacker fein zerbröseln. Alternativ kann man die Kekse auch in einen Gefrierbeutel legen und dann mit dem Nudelholz bearbeiten, bis sie zerbröselt sind. Butter schmelzen und mit den Keksbröseln ordentlich vermischen, bis ihr einen krümeligen Teig erhaltet. Ein Holzbrettchen mit Backpapier belegen und die 4 Dessertringe auf das Backpapier legen. Den Bröselteig auf die Ringe verteilen und fest am Boden andrücken. Bei meinen Dessertringen war so ein Stampfer in der Größe der Ringe gleich beigelegt, man kann den Teig aber auch gut mit einem kleinen Löffelrücken festdrücken. Die so befüllten Dessertringe in den Kühlschrank stellen. Jetzt wisst ihr auch, warum ich das Holzbrettchen gebraucht hatte. Es dient als Tablett. In der Zeit, in der die Böden nun fest werden, widmen wir uns der Mousse.

Hierfür lässt man in einem Topf die Gelatine 10 Minuten lang in der Milch einweichen. Danach bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Topf vom Herd ziehen und den Schokofrischkäse unterrühren, bis er geschmolzen ist. Für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nach dieser Wartezeit schlagt ihr die Eiweiße mit einer Prise Salz schaumig. Weiter schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. So lange weiter schlagen, bis ihr einen festen Eischnee erhaltet. Die Schokocreme aus dem Kühlschrank holen und kurz mit einem Schneebesen durchrühren. 1 Drittel des Eischnees mit dem Schneebesen unter die Schokocreme heben. Danach den Rest des Eischnees unterheben, bis eine homogene Masse entsteht. Keine Sorge, bei mir war die Mousse in diesem Stadium sehr flüssig. Die noch flüssige Mousse auf die vier Dessertringe verteilen und mindestens 4h im Kühlschrank fest werden lassen. Danach mit einem sehr flachen und scharfen Messer am inneren Rand der Ringe entlangfahren und die Törtchen so von ihrer Verpackung lösen. Die Ringe vorsichtig nach oben hin abziehen. Da die Törtchen zwar jetzt schon super schmecken, aber doch recht schmucklos aussehen, habe ich noch Schokosplitter an den Rand gerückt und mit jeweils einer Physalis (liebe, liebe, liebe diese Dinger) dekoriert.

Ach so, und der Geschmackstest? Der wurde bestanden. In Mousseform ist Schokofrischkäse tatsächlich lecker. Naja, und dann noch in Kombination mit den sowieso immer leckeren Oreokeksen – echt super lecker. Auch finde ich den Kontrast zwischen knusprigem Oreoboden und lockerer Schokomousse sehr gelungen. Eine feine süße Köstlichkeit. Genau passend für Stephies Aktion „sweets for my sweet“.

10 Gedanken zu „Mousse au Chocolat Törtchen

  1. nomnomnnom! Ich habe gerade über einen anderen Blog zu dir gefunden und ich muss sagen: Es hat sich gelohnt! Sieht total lecker aus, auch deine anderen Rezepte. :) Da schau ich jetzt gern öfters rein…

    Liebe Grüße
    Tami

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