Oreo-Cake Pops

Oreo-Cake Pops

Cake Pops wollte ich eigentlich schon lange gemacht haben. Ich hatte mir dafür sogar schon vor Monaten die Lollistiele besorgt. Aber meine geistige To-Bake-Liste ist so unendlich lang, dass ich nie weiß an welchem Ende ich anfangen soll sie abzuarbeiten. Und dann kommen fast täglich wieder neue Ideen und Pläne hinzu. Ein ewiges Laster. Aber früher oder später schafft es ein Backplan endlich in die Tat umgesetzt zu werden. So auch diese Cake Pops. Ich war zu faul, um extra einen Kuchen zu backen, also habe ich Oreo Kekse genommen. Auch, weil Oreos einfach phänomenal lecker sind. Egal ob im Ganzen oder zerkrümelt. Da sie für die Cake Pops (im Gegensatz zu den Mousse au Chocolat Törtchen) super fein gemahlen werden müssen, empfehle ich hier auf die Variante mit dem Gefrierbeutel und dem Nudelholz zu verzichten und gleich die Küchenmaschine bzw. den Blitzhacker rauszukramen.

Für ca. 24 Cake Pops benötigt ihr:

  • 2 Packungen Oreo Kekse (je 16 Stück)
  • 50-100g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 200g Kuvertüre

Die Oreos also ganz fein mahlen und Esslöffelweise den Frischkäse unterkneten, zunächst mit einer Gabel, dann mit den Händen (vorher brav die Hände waschen). Vielleicht braucht ihr nur ganz wenig Frischkäse, vielleicht auch etwas mehr. Das ist von Käse zu Käse verschieden. Auf jeden Fall solltet ihr wirklich immer nur etwas (mehr) dazu geben, um euch an die perfekte Cake Pop-Konsistenz ran zuarbeiten. Benutzt ihr nämlich zu viel Frischkäse, werden die Pops zu weich und das Formen wird schwierig. Also: Schritt für Schritt den Käse unterkneten, bis ihr eine formbare Masse erhalten habt. Die Masse mit angefeuchteten Händen zu Kugeln rollen und eine halbe Stunde im Tiefkühler anfrosten lassen. Kuvertüre  im Wasserbad schmelzen. Die Lollistiele ca. 5-10mm tief in die geschmolzene Kuvertüre tauchen und die gefrosteten Teigkugeln aufspießen, dabei den Stiel ungefähr bis zur Hälfte in die Kugeln  schieben. Die so aufgespießten Kugeln nochmal für 5 Minuten ins Tiefkühlfach geben. Danach die Kugeln einzeln in die Kuvertüre tauchen, bis sie komplett mit Schokolade umhüllt sind. Die überschüssige Kuvertüre vorsichtig abklopfen. Cake Pops nach Bedarf sofort mit Streudekor oder ähnlichem verzieren (so lange die Schokolade noch flüssig ist und das Dekor kleben bleibt). Zum Aushärten die Cake Pops am besten in Styroporplatten stecken. Ich hab’s zunächst mit Eierkartons versucht, aber die Cake Pops sind immer zur Seite gekippt, gegeneinander gefallen oder haben gleich den ganzen Karton mitgerissen und sind auf dem Tisch gelandet. Im Baumarkt gibt es einen Quadratmeter Styropor schon für unter 2EUR. Die Anschaffung lohnt sich. Alternativ könnt ihr ein hohes Gefäß mit Zucker oder Salz füllen und die Cake Pops da rein stecken. Das müsste auch klappen.

Ich bin total begeistert von den Cake Pops. Aus sehr wenigen Zutaten lässt sich mit wenig Aufwand eine kleine Gaumenfreude zaubern. Und die Möglichkeiten sind sowohl geschmacklich als auch optisch unendlich. Zu Ostern habe ich mir vorgenommen Cake Pops in Ostereioptik zu „backen“. Kann’s kaum erwarten bis es endlich so weit ist. Bis dahin arbeite ich weiter meine To-Bake-Liste ab.

11 Gedanken zu „Oreo-Cake Pops

  1. Hallo,

    die Cake Pops sehen echt toll aus! Ich hab leider noch nie welche gemacht – zwar steht das auch schon ewig auf meiner Back-ToDo-Liste, aber na ja, Deinem Post entnehme ich, Du weißt wie das manchmal ist ;-)

    Liebe Grüße,
    Kirsten

  2. Hallo Luna!
    Ihre selbstgemachten Cake Pops sehr gut aus! Ich habe mich zum Geburtstag meiner Tochter auch einmal an Cake Pops gewagt (auch wenn ich die in meinem Geschäft ganz einfach hätte kaufen können). Das Überziehen mit Schokolade klappte wunderbar. Aber leider wurden die kleinen Köstlichkeiten dann ziemlich schnell grau. Das lag an der fehlenden Möglichkeit, die Schokolade zu temperieren. Haben Ihre Cake Pops denn den Glanz behalten? Oder haben Sie diese einfach schnell aufgegessen?
    Liebe Grüße!

    • Grüß dich, Andreas. Nee, mit der Kuvertüre hatte ich Glück (im Gegensatz zu den Eierkartons), die ist nicht grau geworden. Die Hälfte der Cake Pops musste sogar bis zum nächsten Tag überleben, weil sie ein Geburtstagsgeschenk waren. Ich kenne mich zwar nicht so genau aus, aber ich glaube mit normaler Tafelschokolade hat man dieses Grau-Problem eher als mit Kuvertüre. Zumindest habe ich das Gefühl, dass Kuvertüre einfacher zu handhaben ist, wenn es um Überzüge und Pralinen geht.

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