Beerenkuchen

Berry Pound Cake 2

Es wird wieder roooooooosaaa!!! :o)

Vor einiger Zeit bereits hatte ich bei Mari einen Berry Pound Cake gesehen. Das pink und lila im Kuchen hat mich sofort gefangen genommen. Auch haben wollen!!! Ich bin ein Mädchen, ich darf das. Schatz achtet eh nur auf den Zuckergehalt. Der verschließt zur Not die Augen vor dem Pink. Kurz darauf sah ich im Supermarkt eine Packung gemischter TK-Beeren. Gekauft! Mari ganz aufgeregt davon berichtet und gewarnt worden, dass das eine matschige Angelegenheit werden könnte. TK-Ware lässt halt zu viel Wasser. Trick 17: aufgetaute (?) Beeren mit Speisestärke bepudern. Zu viel Risiko. Also doch lieber frische Beeren gekauft. Daheim dann voller Vorfreude losgebacken. Das Rezept war für eine kleine Form gedacht, die ich – Aldi sei Dank – tatsächlich besitze. Bei zwei Hauptessern haben sich diese kleinen Förmchen, bei denen man das „übliche“ Rezept Mengenmäßig einfach nur halbieren muss, wahrlich bewährt. Wenn ihr also eine normal große Gugelhupf- oder Bundform verwenden wollt, verdoppelt das Rezept einfach.

  • 60g ButterBerry Pound Cake 4
  • 130g Zucker
  • 40g Mandeln (blanchiert und gemahlen)
  • 2 Eier
  • 220g Mehl
  • 1,5TL Backpulver
  • 50g Kirschen aus dem Glas (kernlos, z.B. Schattenmorellen)
  • 50g Himbeeren
  • 50g Blaubeeren
  • Ggf. 1 EL Kirschwasser oder Himbeergeist
  • Puderzucker zum Abstäuben
  • etwas Butter/Margarine und etwas Mehl für die Form

Die Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Kuchenform leicht aber gründlich einfetten und mit Mehl ausstäuben. Kirschen abtropfen lassen. Eigentlich soll man nun die Kirschen zusammen mit den Beeren in ein kleines Schüsselchen geben und mit dem Alkohol begießen und durchziehen lassen. Ich hab’s jetzt nicht so mit Geistern in meinen vier Wänden (und falls doch, hätte Schatz schon längst die Winchester-Brüder angerufen), dafür konnte ich aber mit Creme de Cassis aufwarten. Ein Geschenk. Vor Jahren erhalten und nun endlich mal im Einsatz. Ich weiß wirklich nicht, ob’s an der Alkoholsorte lag, aber das Durchziehen hat bei mir rein gar nix gebracht. Ich werd’s deshalb beim nächsten Mal auch einfach überspringen.

Die folgenden Punkte sind aber alle essentiell. Berry Pound Cake 3Total. Ehrlich. Ofen auf 160°C vorheizen. Butter cremig schlagen, Zucker unterrühren und so lange weiter schlagen, bis die Masse weiß-cremig wird. Die Mandeln untermixen. Die Eier sollen zunächst in einer Schüssel verquirlt werden und dann etappenweise in ca. 5-6 Schritten untergerührt werden. Ich gebe zu, bei mir war nach der 4. Etappe Schluss. Keine Eier mehr da. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich beim nächsten Mal die Eier wirklich vorher verquirlen werde oder nicht einfach einzeln untermixe. Ich lebe gerne gefährlich. Das mit den tiefgekühlten Beeren habt ihr bestimmt schon vergessen, also kann ich das ruhig von mir behaupten. Nun den Quirl bei Seite legen und sich einen Teigschaber schnappen. Mehl und Backpulver zum Teig geben und mit dem Schaber unter den Teig ziehen, bis alles gut vermischt und ohne Klümpchen ist. Dann die (abgetropften) Beeren vorsichtig unterheben. Teig in die Form füllen und in ca. 40-50 Min gar backen. Nach dieser Zeit mit einem Zahnstocher oder Schaschlikspieß in den Kuchen pieksen. Wenn das Stäbchen Teigfrei wieder rauskommt, ist der Kuchen fertig. Ansonsten Ofen wieder schließen und in 5 Minuten nochmal vorbeischauen und weiterpieksen. Der Kuchen hat’s bestimmt verdient. Wenn der Kuchen dann fertig scheint, aus dem Ofen holen, etwas auskühlen lassen, aus der Form stürzen und vollständig erkalten lassen. Bepuderzuckern und servieren. Schatz und ich finden den Mandelteig voll lecker, auch wenn da ja eigentlich kaum Mandeln drin sind. Aber man schmeckt sie durch. Die Beeren Berry Pound Cake 1haben wir beim noch lauwarmen Kuchen (wenn wir keine Gäste erwarten, halten wir’s nicht aus bis zur vollständigen Abkühlung zu warten) irgendwie nicht wirklich geschmeckt. Als dann die verbliebene Kuchenhälfte doch noch Gelegenheit hatte auszukühlen und wir sie am nächsten Tag aßen, hat man dann auch endlich die Früchtchen ein wenig geschmeckt. Aber mal ganz ehrlich: mir ging’s eh nur ums Pink!

6 Gedanken zu „Beerenkuchen

  1. Yummy! Ich backe auch oft nur die halbe Menge und finds deshalb toll, wenn ich Rezepte wie dieses hier entdecke, die bereits auf kleinere Formen heruntergerechnet sind. Und das „Problem“ mit warmen Backwerk kenne ich ebenfalls. Schon nicht mehr feierlich, wie oft ich mir die Schnute an heissen Keksen verbrannt habe …

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