Asiatische Rindfleisch-Spargel-Pfanne

Asiatische Rindfleisch-Spargel-Pfanne

Ich gebe es gerne zu, auch ich fand New Kids on the Block als angehender Teenie ganz toll. Zumindest erinnere ich mich daran Step by Step gerne gehört zu haben, und irgendein anderes Lied, an das ich mich aber leider doch nicht mehr erinnere, von dem ich aber ganz genau weiß, dass ich es gut fand. Und auch wenn ich damals nicht wusste, dass der eine Typ, den ich so schnuckelig fand, Jordan hieß, weiß ich es dank Wikipedia doch zumindest jetzt (ernsthaft, ich hab’s gerade eben gegoogelt). Man lernt halt dazu. Jedenfalls fand ich es gar nicht verwunderlich, dass mich New Kitch on the Blog ebenfalls begeistern würde. Ein Blog, auf dem es ums Essen geht – klar bin ich da begeistert. Mich wundert da nix mehr, zeigt mir doch mein runder Bauch, dass ich grundsätzlich ein großer Futter(blog)fan bin. Von folgendem Rezept war ich dann dermaßen begeistert, dass ich gleich am nächsten Tag zum Supermarkt gerannt bin, um mir Rindfleisch, Teriyakisauce und Spargel zu besorgen. Es-hat-sich-gelohnt. Aber so was von. Die Sauce werde ich in Zukunft für ganz viele asiatische Auswüchse meinerseits verwenden. Sie schmeckt nämlich herrlich. Aber der Reihe nach. Beginnen wir mit dem Rezept.

Für 2 (recht hungrige) Personen benötigt ihr:

  • 150g Reis
  • 1TL Sesam (geröstet)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Stück Ingwer (ca. Daumengroß)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chili
  • 5EL Teriyakisauce
  • 2EL Sojasauce (japanisch, die salzige)
  • 3-4EL Wasser
  • 1EL Sesamöl
  • 2EL Zucker
  • 1EL Zitronensaft
  • 1/2 TL Speisestärke
  • ca. 400g Rindfleisch (gerne Rumpsteak, ich hier: Roulade)
  • 500g grüner Spargel
  • 2-3 Schluck Wasser (ca. 35ml)
  • 4EL Öl
  • ein wenig Salz

Ingwer und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Chili waschen und in Ringe schneiden (je nachdem wie viel Schärfe ihr vertragt, ggf. die Kerne der Chilischote entsorgen). Diese drei (kleingeschnittenen) Zutaten nun in einer Schüssel mit Teriyaki- und Sojasauce, 3-4EL Wasser, Sesamöl, Zucker, Zitronensaft und Speisestärke glatt rühren.

Reis gemäß Packungsanweisung zubereiten. Ich präferiere ja die Quellmethode (wie das geht, habe ich *hier* einmal erklärt). Fleisch in dünne Streifen schneiden und leicht salzen, vom Spargel die holzigen Enden (ca. 3cm) abschneiden und entsorgen. Spargelspitzen ebenfalls abschneiden und bei Seite legen (brauchen wir noch). Den Rest der Spargelstangen in 3 gleichgroße Stücke schneiden und bei starker Hitze in 2EL Öl in einer großen Pfanne unter Wenden erhitzen. Nach einer Minute die Spargelspitzen ebenfalls in die Pfanne geben und eine weitere Minute scharf anbraten. Einen Schluck Wasser zufügen und vor den Spritzern in Deckung gehen (das ist eine gut gemeinte Warnung). Wenn das Wasser verdampft ist, einen zweiten (und ggf. dritten) Schluck Wasser hinzufügen. Nach 2 bis 3 Minütchen sollte der Spargel bissfest sein. Spargel aus der Pfanne holen, 2EL Öl nachgießen und die Fleischstreifen darin ca. eine Minute lang scharf anbraten. Hitze etwas reduzieren und nach 2-3 Minuten den Spargel zurück zum Fleisch in die Pfanne geben. Die Saucenmischung unterrühren und unter Wenden eine weitere Minute garen. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und zusammen mit dem Sesam über die Fleisch-Spargelmischung streuen. Mit Reis servieren.

Es schmeckt irrsinnig lecker. Zumindest für mich, die ich auf asiatisch stehe. Schatz steht auch auf asiatisch, wir sind hier also auf der sicheren Seite. Einziges Problem: die viel zu kurze Spargelsaison. Wir müssen uns jetzt also ranhalten.

8 Gedanken zu „Asiatische Rindfleisch-Spargel-Pfanne

  1. Spargel asiatisch habe ich tatsächlich noch nie gegessen. Von Zuhause kenne ich es halt ganz klassisch mit Hollandaise oder als Suppe und habe mich in der eigenen Küche nie getraut, mit dem guten Zeug zu experimentieren. Und nun frage ich mich, wieso, denn eine Soße, wie Du sie beschreibst, liebe ich abgöttisch. Und dann noch mit Rind. Hach!

  2. Liebe Luna, freut mich sehr, dass es Dir geschmeckt hat! :-) Mir geht es bei der Sauce wie Dir, ich fand sie so gut, dass ich damit jetzt alles mögliche mariniere bzw. übergieße. … und ich war übrigens Fan von Danny (ich möchte jetzt nicht sagen „der Picklige mit dem Backsteingesicht“, aber das trifft es in etwa … ;-)).

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