Vanillezucker – weil mir sonst nix einfällt :o)

Vanillezucker

Was macht man, wenn man absolut keine Rezepte oder Posts in der Pipeline hat, sondern alle gute Ideen nur als Vorhaben im Kopf rumgeistern? Wenn man keine Fotos und Artikel auf der Festplatte gespeichert hat, die man einfach nur mal eben so hochladen bräuchte, sondern dort gähnende Leere herrscht, weil man nichts vorbereitet hat? Man postet etwas banales, aber doch gutes. Vanillezucker zum Beispiel. Ich muss nämlich gestehen: in den letzten Tagen haben wir viel gegessen, was bei uns Standard ist. Sprich: Rezepte, die es hier auf dem Blog eh schon gab. Denn ehrlich gesagt: wenn uns etwas schmeckt, essen wir es auch gerne noch ein zweites und drittes Mal. Bei manch einem Blog bekomme ich das Gefühl, dass jeden Tag etwas völlig Neues auf dem Tisch landet und man nie zweimal im Leben dasselbe Gericht isst. Wir hatten letztens erst wieder Risotto, auch Pasta mit nussigem Pesto. Weil beides lecker schmeckt und einfach und schnell in der Zubereitung ist. Ich gebe zu, es gibt sooo viele Gerichte auf dieser Welt, dass ich tatsächlich für den Rest meines Lebens nicht zweimal dasselbe essen bräuchte, aber ich will es lieber so. Wär doch schade um die wieder aufgefrischten Erinnerungen, die mit dem ersten Bissen eines bereits bekannten Gerichts einhergehen.

Aber nun zurück zum Vanillezucker: den braucht man eh immer Haus, zumindest wenn man einen süßen Zahn hat und gerne auch mal selber backt. Überhaupt kann ich mir ein Leben ohne Vanille schon gar nicht mehr vorstellen. VanillezuckerDeshalb habe ich auch immer Vanilleextrakt im Hause. Manchmal ist aber so ein Schuss zusätzliche Flüssigkeit im Teig alles andere als erwünscht. Da kann man dann gut mit Vanillezucker arbeiten, zumal sich ausgeschabtes Vanillemark in einem eher festen Knetteig auch so schlecht verteilen lässt. Und da Vanillezucker ebenso einfach herzustellen ist, wie Vanilleextrakt, kann man so ein Glas auch mal eben so zwischendurch anmischen. Ich bin ein Vanillejunkie und kann selten genug davon haben, also habe ich auf ca. 150g Zucker gleich zwei Vanilleschoten verbraten. Eine Schote hätte bestimmt auch ausgereicht, aber so habe ich nun einen recht intensiven Vanillezucker, den ich dann auch dem entsprechend sparsam verwenden kann (wenn ich das denn wollte). Dafür habe ich das Glas zu einem Drittel mit weißem Zucker gefüllt, die Vanilleschoten der Länge nach aufgeschlitzt und mit dem Messerrücken das Mark herausgeschabt und zum Zucker ins Glas gegeben. Mit einem Löffelrücken habe ich die Markklümpchen dann in den Zucker gerieben, damit sich das Mark gleichmäßig verteilt. Die ausgekratzten Vanilleschoten noch in kleine Stücke geschnitten (gerade so groß, dass sie problemlos ins Glas passen) und mit ins Glas gegeben. Mit Zucker aufgefVanillezuckerüllt, umgerührt, Deckel draufgeschraubt. Der Zucker muss nun nur noch einige Tage durchziehen. Dabei sollte man das Glas gelegentlich mal schütteln. Es wird auch passieren, dass der Zucker verklumpt. In diesem Falle hilft auch ein beherztes Schütteln am Glas, um den Zucker wieder rieselfähig zu machen.

8 Gedanken zu „Vanillezucker – weil mir sonst nix einfällt :o)

  1. Interessant wie jeder das anders angeht. Bei mir werden die Vanilleschoten ausgekratzt und das Mark kommt in die Sahne, dann kommt noch die Vanilleschote dazu. Erhitzt und aufgekocht, dann eine Weile ziehen lassen und dann ist das fertig für eine Vanille Ganache. Die Schoten kommen dann heraus, werden gewaschen, getrocknet und in ein Glas mit Puderzucker gesteckt. :-) Nicht so edel wie Dein Vanillezucker, aber gut ausgenütztes Aroma… Vielleicht probier ich auch einmal Deine Variante.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Anna

  2. Genauso mache ich das auch. Nur ich nehme eine Vanilleschote pro 100 g Zucker. Aber wenn man mehr nimmt, dann ist der Geschmack und der Geruch intensiever. Man kann also nichts falsch machen.
    Und ich gebe dir auch recht: kenne ein Blog, der jeden Tag ein neues Rezept gepostet hat. Hab mich auch gefragt, wie das geht.
    LG

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