Paprikacremesuppe mit Reis

Paprikacremesuppe mit Reis

Tachschen zusammen! Ja, ab und an koche ich tatsächlich noch. Und – zugegebenermaßen in letzter Zeit eher selten – ich fotografiere mein zusammen gematschtes Essen sogar noch. Aber: wie schon im letzten Post erwähnt: ich hab nix Gespeichertes/Vorbereitetes auf der Festplatte. Also wird’s aktuell wohl immer wieder ein wenig länger dauern, bis der neueste Post online geht. Es muss ja vorher schließlich noch gekocht und sogar geknipst und – ajajaj!- dann sogar noch geschrieben werden. Lange Rede kurzer Sinn: hier die Hintergrundinfo, warum es gestern bei uns Paprikacremesuppe mit Reis gab. Die Paprika waren am runzeln! Waren schon ganz unansehnlich. Eine Paprika – sie muss wohl irgendwo einen Riss gehabt haben – hatte sich sogar schon verflüssigt. Keine Ahnung wie man so etwas als Paprika schafft, aber sie war wirklich nur noch ein ganz klein wenig Paprika, und ganz viel suppige Flüssigkeit. Fazit: die übrigen Paprika mussten weg. Aber ganz flott! Nicht, dass sie auch noch unversehens und fast unbemerkt ihren Aggregatzustand ändern. Es war Sonntag. Also keine Chance Hackfleisch für gefüllte Paprika einzukaufen. Und Pasta gab/gibt es bei uns so häufig, dass selbst Schatz mal nach Abwechslung schrie. Also keine Paprikasauce auf Pasta. Bei Jamie hatte ich mal gesehen, wie er Champignoncremesuppe kochte und dabei Reis in die Suppe schmiss, um an der Sahne (also eigentlich den fiesen Kalorien) zu sparen. Gut. Paprika: im Haus. Reis: check! Der Rest: wird sich schon finden. Gut, gaaanz so cremig hab ich’s dann doch nicht hinbekommen, aber wer weiß, mit was für Tricks (oder wieviel Geduld) der Jamie da rangegangen ist.

Für 4 Portionen:

  • 2EL Butter
  • 4-5 Paprika (hier: rote)
  • 2 Karotten
  • 3 Zwiebeln (mittelgroß)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Peperoni (rot)
  • 1/2l Gemüsebrühe
  • 1 Tasse Reis (roh)
  • Thymian, Majoran
  • Salz, Pfeffer
  • Muskat, Paprikapulver (edelsüß)
  • ggf. etwas Crème Fraîche

Paprika und Peperoni waschen, entkernen und zusammen mit den geschälten Karotten in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und in Würfel schneiden. Butter in einem großen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin unter Rühren anschwitzen. Nach ca. 3-5 Minuten die Karotten hinzufügen. Ca. 5 Minuten später die Paprika- und Peperonistücke ebenfalls zum restlichen Gemüse in den Topf geben. Unter gelegentlichem Rühren andünsten. Brühe angießen, Reis hinzufügen und zusätzlich noch 2 Tassen Wasser (doppelte Reismenge) mit in den Topf geben. Alles nun bei schwacher Hitze einkochen lassen. Ich wünschte ich hätte an dieser Stelle auf die Uhr gesehen. Ich schätze mal, dass so ungefähr 20 Minuten vergangen waren, bevor ich den Stabmixer gezückt hab. Im Endeffekt hatte sich der Reis gut mit Wasser vollgesogen und das Gemüse schmorte nur noch in einem Teil der Flüssigkeit. Wenn ihr jedenfalls glaubt, dass das Gemüse weich genug und Brühe und Wasser ausreichend verkocht sind, alles einmal gründlich mit dem Stabmixer pürieren. Wenn’s zu dickflüssig geworden ist, einfach ein wenig Wasser nachgießen, bis ihr mit der Konsistenz zufrieden seid. Ich hatte ja die Hoffnung, dass ich am Ende eine glatte Creme erhalte, aber leider sind Reiskörner dann wohl doch zu klein, um so richtig vom Stabmixer erfasst zu werden. Sie sind zwar deutlich kleiner gehäckselt, aber so ganz verschwunden sind sie dann doch nicht. Sieht man auch auf dem Foto. Haben mich ja ein wenig an Perlgraupen erinnert. Wurscht! Hauptsache es hat am Ende geschmeckt. Bis es aber so weit war, musste noch ordentlich gewürzt werden. Siehe oben die Zutatenliste. Hier einfach nach gusto abschmecken. Und weil so ganz ohne Fett ja doof wäre, noch mit einem Klecks Crème Fraîche garniert. Wohl bekomm’s.

10 Gedanken zu „Paprikacremesuppe mit Reis

  1. Hey, so eine ähnliche Suppe hatten wir gestern auch, inklusive Reis. Nicht, weil die Paprika sich vom Acker gemacht hat, sondern ich zu faul für was Echtes war und Suppen ohnehin liebe. Den Reis zu pürieren finde ich sehr interessant.

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