Rucki-zucki Quarkbrot

Quarkbrot

Oh wow. Hier passiert echt nicht mehr viel auf dem Blog. Da denke ich, es könnte so langsam mal wieder Zeit für einen Post sein und sehe dann, dass der letzte sogar schon zwei Wochen her ist. Fazit: es wäre schon vor einer Woche Zeit für einen neuen Post gewesen. Mein Problem: ich arbeite zu viel. Ja, ehrlich. 6-Tage-Wochen sind bei mir aktuell eher die Regel als die Ausnahme. Und das bisschen Freizeit, was da noch bleibt, verbringe ich dann lieber mit meinen Freunden als mit Kochen und Backen. Aber der April naht. Und da habe ich Urlaub. Und um die angesammelten Überstunden nicht in Ärger mit der Perso umzuwandeln, sogar noch ein paar zusätzliche freie Tage. Im Grunde arbeite ich also nur den halben April lang. Yeehaw! :o)

Deshalb finde ich die aktuelle Arbeitsbelastung eigentlich ganz okay. Es kommen ja ganz bald entspanntere Zeiten. Darüber hinaus ist das Arbeitsvolumen nur deshalb so groß, weil ich mit ein paar Extraaufgaben versehen wurde. Eine davon führt mich nächste Woche nach Brixen – ganz alleine. Ich freu mich echt drauf, und zittere gleichzeitig. Was, wenn ich’s verkacke?! Bloß nicht drüber nachdenken. Lieber ablenken. Das klappt backenderweise ganz besonders gut.

Quarkbrot

Im 180GradSalon habe ich ein Rezept für Quarkbrot entdeckt. Easy und schnell gemacht, und andere Blogger haben auch schon ein Loblied darauf gesungen. Also ran an die überschaubare Zutatenliste.

Für einen Laib benötigt ihr:

  • 500g Quark
  • 500g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 Pck. Backpulver
  • 2TL Zucker
  • 2 ½TL Salz
  • ein wenig Mehl zum Bestäuben

Ofen auf 180°C (nicht vergessen, ich besitze bloß Ober-/Unterhitze, deshalb spreche ich nie von Umluft) vorheizen. Alle Zutaten gut zusammenkneten. Den Teig in eine Kastenform füllen (ich hab da so eine aus Silikon), mit Mehl bestäuben und einmal der Länge nach mit einem scharfen Messer einritzen. 45-60 Minuten lang auf mittlerer Schiene backen. Ggf. nach 45 Minuten mit etwas Alufolie abdecken, damit’s oben rum nicht schwarz wird, während’s innen drin noch flüssig ist. Etwas auskühlen lassen, aus der Form holen und warten bis das Brot abgekühlt genug zum Aufschneiden ist.

Ich muss leider ganz ehrlich zugeben, dass ich mir vom Brot mehr erwartet hatte. Es hatte auf anderen Blogs ziemlich gute Kritiken bekommen. Ich hingegen finde es lediglich okay. Das Backpulver kommt mir geschmacklich zu sehr durch. Und ich mag das Quarkbrot nicht pur essen. Sobald man aber das Quarkbrot belegt (Käse, Wurst, Marmelade, whatever), schmeckt es auch mir recht gut. Ich finde aber, dass ein wirklich wirklich WIRKLICH gutes Brot, auch ohne alles super schmecken muss. Von daher wird es das Quarkbrot nicht zu meinem Standardrezept schaffen. Aber für leerer-Brotkorb-alle-Läden-haben-zu-und-zufällig-liegt-hier-Quark-rum-Notfälle behalte ich es definitiv im Hinterkopf. Bin gespannt, was die in Brixen für Brot essen. :o)

5 Gedanken zu „Rucki-zucki Quarkbrot

  1. Die Luna ist mal wieder da, ich freue mich! Und ich habe solche Phasen zwischendurch ja auch immer wieder, es gibt auch wichtigeres ;) Das Quarkbrot finde ich super, das muss ich ganz schnell nachmachen, sowas liebe ich ja und einfach ist es auch.
    Liebe Grüße, Christina <3

  2. Warum gibt es keine Philosophinnen? – Weil für Frauen das Denken immer nur ein (schnelles, dreckiges) „Mittel zum Zweck“ ist, aber nie ein „Ziel an sich“. Oder frei nach Friedrich Schiller: „Bis einstweilen den Bau der Welt / Philosophie zusammenhält / erhält sich das Getriebe / durch Hunger und durch Liebe“.

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