Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, Feigen und Parmesan – Herrschaftszeiten, ist das lecker!

Feigen-Flammkuchen

Mein Rote-Beete-Flammkuchen scheint sich bei euch noch immer großer Beliebtheit zu erfreuen. Zumindest taucht er regelmäßig in den Top-Klicks auf. Verwundert bin ich ja nicht gerade. Er ist und bleibt einfach der Hammer. Und jedes Mal, wenn ich ihn in den Top Five auftauchen sehe, denke ich so bei mir: es wär mal wieder an der Zeit! Und dann verschieb ich es doch wieder. Dieses Teig kneten und ausrollen. Dieses belegen. Und dummerweise auch dieses genießen. Manchmal tut mir meine Faulheit wirklich keinen Gefallen. Aber endlich konnte ich mich wieder dazu aufraffen, das Nudelholz zu schwingen. Und die Rote Beete hat ernsthafte Konkurrenz bekommen. In Form von frischen Feigen, roten Zwiebeln und gehobeltem Parmesankäse. I ♥ it! Hoffentlich brauch ich nicht wieder so lange bis zur nächsten Kreation. Mir schwirren nämlich schon wieder einige Ideen durch den Kopf, jetzt, wo die Kürbissaison wieder angefangen hat. Aber erstmal sind die Feigen fällig.

Für ca. 3-4 große Flammkuchen (ca. Ø 26cm) benötigt ihr:

  • 500g Mehl
  • 250g Wasser
  • 4-5 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 200g Creme Fraiche
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 3 rote Zwiebeln
  • 4 Feigen
  • eine Handvoll Rucola
  • ca. 50-60g Parmesan am Stück
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl

Backofen (Ober-/Unterhitze) so heiß wie möglich stellen. Teig wie *hier* beschrieben zubereiten. Ein Backblech auf die unterste Schiene in den Ofen geben und mit vorheizen.

Teig in 4 Stücke teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche unglaublich dünn (ca. 1-2mm) ausrollen. Da ich davon ausgehe, dass euer Ofen nicht sehr viel größer als meiner sein wird, hier eine kleine Info: man kann immer nur einen großen Flammkuchen auf einmal backen. Die erste Teigplatte nun also auf ein Backpapier legen und ggf. die Ränder dekorativ einschlagen. Muss aber nicht sein. Ändert am Geschmack nämlich rein gar nix. Sieht nur schick aus.

Zwiebel schälen und in (Halb-) Ringe schneiden. Feigen achteln. Creme Fraiche und Ziegenfrischkäse miteinander verrühren. Ein Viertel davon auf den Flammkuchen streichen. Salzen und Pfeffern. Einige Zwiebelringe und eine geachtelte Feige auf der Creme verteilen. Mit etwas Olivenöl besprenkeln.

Heißes Backblech aus dem Ofen holen. Flammkuchen vorsichtig samt Backpapier aufs Blech legen und ab damit wieder zurück in den Ofen, unterste Stufe. Nach ca. 12-15 Minuten sollte der Flammkuchen fertig sein.

Aus dem Ofen holen und mit ein paar Rucolablättern bewerfen. Vom Parmesanstück mit einem Sparschäler ein paar dünne Scheiben abhobeln und dem Rucola hinterher werfen. Et voilá! Ein weiterer Flammkuchentraum ist wahr geworden. Nur dass ihr jetzt noch schnell die drei weiteren belegen und backen müsst.

Falls ihr euch über mein Foto wundert: anstatt vier große Flammkuchen zu backen, kann man auch einfach acht kleine machen. Davon passen dann auch gleich zwei aufs Blech. :o)

Und nun: ran ans Nudelholz! Ich musste nämlich wieder einmal erkennen, dass es doch gar nicht so lange dauert, diese Köstlichkeiten herzustellen, wie ich es fälschlicherweise in Erinnerung hatte. Der Teig ist nämlich in unter drei Minuten zusammengeknetet und ultra-knusprig und stabil! So muss es sein. Genau so.

 

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