Eine Bratapfeltartelette – und Braun hilft mir dabei

Bratapfel-TarteletteBrrrr – der Winter ist ja doch noch (?) / wieder (?) da. Am Wochenende gab’s sogar Schnee, der mich dazu veranlasst hat, mich daheim einzusperren und einen großen Wohnungsputz zu starten. Normalerweise finde ich Schnee ja irre toll. Durchstapfen, es knirschen hören, kleine Geschosse formen und irgendwo gegen werfen. Herrlich! Aber diesmal dachte ich eher an eingefrorene Finger, nasse Füsse und ruinierte Schuhe. Ist das Erwachsen werden? Falls ja, will ich mir meine kindliche Seite doch noch ein wenig bewahren. Beim nächsten Mal pfeife ich einfach wieder auf die Spätfolgen des Schnees und werfe mich wieder voller Schwung hinein und mache Schneeengel. Ja, wirklich. Auch das hab ich vor ein paar Jahren schon von meiner To Do-Liste gestrichen. Aber manchmal freut man sich ja auch auf Wiederholungen. Also abgemacht: beim nächsten Schnee bin ich wieder Kind.

Wobei…. das Erwachsen sein hatte am Wochenende auch seine schönen Seiten. Die Wohnung strahlt blitzblank und zur Belohnung gab es leckere Bratapfeltartelettes… Na gut, Erwachsen sein bei Schnee ist gar nicht mal so übel, wenn ich’s mir recht überlege.

Zu diesem Rezept inspiriert hat mich Braun. Die haben mir neben einem Päckchen Weihnachtsgewürz so einen ultra coolen Aufsatz für den Stabmixer geschickt, mit dem man hobeln, raspeln und Teig rühren kann. Ich bin echt fasziniert, was die Kücheningenieure so alles entwickeln. Ein pupsiger Pürierstab, der dann plötzlich sogar Gurken in Scheibchen, Karotten in Raspel und Eier und Mehl zu Teig verarbeiten kann. Verrückt, diese schöne neue Welt.

Ich hab den Aufsatz dann gleich mal voll ausgenutzt und mir einen leckeren Mürbeteig von ihm kneten lassen. Und gleich darauf hab ich ihm noch die Äpfel und Marzipan zum Raspeln gegeben. Kinder, geht das schnell! Viel (!!!) schneller, als per Hand zu raspeln. Ok, ich gebe zu. Damit musste man rechnen, aber wie schnell es dann wirklich ging, hat mich dann doch ziemlich begeistert. Jetzt bekomme ich auch 3-Gänge-Menüs wie Jamie Oliver in unter 30 Minuten hin.

BratapfeltarteletteAber gleich mal auf zum Rezept.

Für 3-4 Tartelettes benötigt ihr:

  • 125g Mehl
  • 25g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 75g eiskalte Butter in Stücken
  • 1 Ei
  • 3-4 Äpfel
  • 50-75g Marzipan
  • 2EL Speisestärke
  • 5EL Zucker
  • 1/2 TL Vanillepaste
  • 1TL Weihnachtsgewürz
  • 50g gehackte Mandeln
  • 1EL Sultaninen
  • 3-4TL gemahlene Mandeln
  • Puderzucker

Für den Mürbeteig Mehl, Puderzucker, Salz, Butter und Eigelb im Patisserie-Aufsatz mit dem Teigrührer zu einem glatten Teig verkneten. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten, zur Kugel formen und diese dann zu einer dicken Scheibe plätten. In Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1h im Kühlschrank ruhen lassen.

Tarteletteformen leicht einfetten. Teig dritteln bzw. vierteln (je nach Größe eurer Förmchen) und die Förmchen damit auskleiden. Für weitere 30-60 Minuten in den Kühlschrank stellen. Ofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Mit einer Gabel die Böden mehrfach einstechen, damit sie beim Vorbacken nicht aufgehen und auf mittlerer Schiene für ca. 7-10 Minuten backen.

In dieser Zeit die Bratapfelfüllung zubereiten. Den Teigrührer aus dem Braun-Aufsatz durch die grobe Raspel austauschen. Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Apfelstücke und Marzipan raspeln. Restliche Zutaten bis auf die gemahlenen Mandeln und den Puderzucker hinzufügen und mit den Händen vermischen. Ggf. nach Geschmack nachsüßen und -würzen.

Die vorgebackenen Tarteletteböden aus dem Ofen holen und mit je einem Teelöffel gemahlener Mandeln bestreuen. Apfelfüllung auf die Förmchen verteilen und für weitere 30-40 Minuten in den Ofen geben.

Fertige Tartelettes leicht auskühlen lassen, aus den Förmchen heben und mit Puderzucker bestäuben.

2 Gedanken zu „Eine Bratapfeltartelette – und Braun hilft mir dabei

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