Ein (auf Wunsch) veganer Bulgursalat

veganer BulgursalatMan könnte bei den ganzen Salatrezepten meinen, dass ich aktuell auf eine Bikinifigur hinarbeite. Glaubt mir, das tue ich bestimmt nicht. Der Zug ist schon vor Jahren abgefahren.

Aber Salat schmeckt mir einfach unglaublich gut. Und man kann ihn so herrlich aufpeppen. Sei es mit Rumpsteak-Streifen und Meerrettichdressing oder gebratenen Champignons und Putenbruststreifen oder Blaubeeren und Parmesan oder einem leckeren Avocado-Koriander-Dressing oder Physalis und mit Speck umwickeltem Ziegenkäse oder Nudeln und Ranch-Dressing oder oder oder….

Ihr seht, Salat ist unendlich vielseitig und dabei immer lecker! Bikinifigur? Pfft. Ich hau mir einfach ein Eis hinterher.

Der Salat, den ich euch heute vorstelle, ist dem Grunde nach vegan. Ich esse allerdings gerne Fetakäse dazu. Ziemlich unvegan. Ich weiß. Deshalb serivere ich ihn separat zum Bulgursalat. Dann kann jeder selbst entscheiden, wie vegan er sein will. Zudem mixe ich meine Senfdressings meist mit Honig. Aber weil das ja auch total unvegan ist und ich niemanden dazu animieren will, sein Dressing bei Tisch selber anzurühren, habe ich den Honig einfach durch Zucker ersetzt. Schmeckt genau so lecker! Aber genug der Diskussion. Auf geht’s zum Rezept.

veganes SenfdressingFür eine große Schüssel Bulgursalat benötigt ihr:

  • 1l Gemüsebrühe
  • 500g Bulgur
  • 16 Cocktailtomaten
  • 1 Stück Salatgurke (ca. 10-15cm lang)
  • 1 rote Paprika
  • 2 Karotten
  • 50g Rucola
  • 1 Avocado
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Dose Mais
  • (auf Wunsch 100-200g Fetakäse)

Für das vegane Senfdressing benötigt ihr:

  • 100ml Olivenöl
  • 200ml Balsamico (weiß)
  • 2EL Senf (mittelscharf)
  • 1EL Zucker
  • je 1TL Salz und Pfeffer
  • 1EL Salatkräuter

Zunächst muss der Bulgur in eine weiche und somit essbare Konsistenz gebracht werden. Dafür den Bulgur in einen Topf bzw. eine Hitzebeständige Schüssel geben und mit der super heißen (also quasi kochenden) Gemüsebrühe übergießen. Ca. 2-3 Stunden ziehen lassen. Bis der Bulgur sämtliche Brühe aufgesogen hat. Falls er an dieser Stelle noch etwas zu bissfest sein sollte, keine Panik. Es kommt ja noch das Senfdressing hinzu. Damit kann sich der Bulgur dann vollends voll saugen.

An dieser Stelle könnt ihr erst einmal Pause machen. Der Bulgur braucht halt so seine Zeit. Zwischendurch ruhig mal umrühren.

Wenn ihr des Wartens leid seid, könnt ihr euch dem Gemüse widmen. Das muss nämlich geschnibbelt werden. Gut, den Mais müsst ihr nur abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, die Paprika waschen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Cocktailtomaten ebenfalls waschen und dann vierteln. Die Gurke ggf. schälen oder eben  nur waschen, der Länge nach vierteln und das Kerngehäuse raus schneiden. Daraufhin die Gurkenstreifen in Mundgerechte Stücke schneiden. Karotten ebenfalls würfeln. Die Avocado längs halbieren. Kern entfernen. Die Schale der Länge nach mit einem scharfen Messer einritzen und die Avocado dann schälen. Hat ein bisschen was von Haut abziehen. Uarghhh. Die Avocado muss dann jedenfalls auch gewürfelt werden. Sämtliches Gemüse samt Rucola zum Bulgur geben. Sofern gewünscht: Feta würfeln und entweder in ein separates Schüsselchen bugsieren, oder unter den Bulgur mischen. Fehlt nur noch das Dressing.

veganer Bulgursalat an SenfdressingFür das Dressing (Gott, ist das einfach) sämtliche Zutaten in einen hohen Rührbecher geben und mit dem Stabmixer ordentlich durchmixen, bis ihr eine homogene Emulsion erhaltet. Ich habe gemerkt, dass Essig und Öl eine recht dauerhafte Verbindung eingehen, wenn ich sie mit dem Stabmixer torpediere. Wenn ich Dressing nur mit einem Löffel oder eine Gabel verrührt hatte, haben sich die beiden Komponenten recht schnell wieder von einander abgesetzt. Der Stabmixer hingegen verpasst den Zutaten ein Schleudertrauma, von dem sie sich erst einmal erholen müssen, bevor sie auch nur an eine Trennung denken können. :o)

Dressing jedenfalls zum Salat geben und alles schön miteinander verrühren. Nochmal für 30-60 Minuten durchziehen lassen. Uuuuund: fertig. Wohl bekomm’s!

3 Gedanken zu „Ein (auf Wunsch) veganer Bulgursalat

  1. Ich liebe Bulgur und Couscous Salate… schmecken einfach wahnsinnig lecker und sind was Leichtes für den Sommer. Esse die persönlich eigentlich auch immer mit Feta. Aber finde die Idee gut, den Salat erstmal vegan zu machen und dann allen die Möglichkeit zu geben, nach Bedarf noch Zutaten hinzuzufügen.

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