Muuuuh macht die Kuh auf der Weide

KuhtorteUpsi. Da habe ich ja glatt vergessen, euch die fertige Kuhtorte zu zeigen. Bei Facebook hatte ich euch ja bereits vor einiger Zeit die Kuh-Entstehungsgeschichte gezeigt. Tja, und das ist daraus geworden.

Ein Foto vom Anschnitt gibt es leider nicht. Eine Freundin hatte mich gebeten für sie eine Kuhtorte zu kreieren. Diese wollte sie dann einer Arbeitskollegin schenken. Nicht, weil besagte Kollegin eine dumme Kuh ist, sondern einfach nur deshalb, weil sie Kühe mag und sammelt. Meine Freundin hatte mir bei der Gestaltung völlig freie Hand gelassen, so lange es eben irgendwas mit Kühen zu tun hat. Zunächst wollte ich es mir ja unglaublich einfach machen und eine 2D-Torte backen. Aber irgendwie wollte ich mit dieser Idee nicht glücklich werden.

Also doch 3D. Macht halt irgendwie mehr her. Und das gehörnte Tierchen sieht doch wirklich zu niedlich aus. ♥

Obwohl wir am Abend vor der Übergabe noch eine Horn-Rettungsaktion durchführen mussten. Meine Freundin kam vorbei, um die Torte abzuholen. Beim Verpacken in den Tortenkarton brachen dann leider die Hörnchen ab. Ich also schnell frischen Fondantkleber angerührt, Hörnchen festgeklebt und so lange abgestützt, bis sie wieder fest saßen. In der Zwischenzeit haben meine Freundin und ich einfach über Gott und die Welt geplaudert. Und plötzlich waren einige Stunden vergangen. Also ein zweiter Packversuch. Diesmal mit weitaus mehr Gefühl (die Hörner waren leider minimal Höher als der Karton, deshalb haben wir den Deckel dann einfach weg gelassen).

Die Arbeitskollegin hat sich sehr über die Überraschung gefreut. Und eine andere Freundin hat mich schon gefragt, ob ich im Namen ihrer Kollegin auch eine Torte kreieren könnte, da ihr Sohn bald Geburtstag hat. Ich muss ja sagen, als es um die Kuhtorte ging war ich mega aufgeregt. Meine erste richtige Auftragsarbeit. Ajajajaj! Aber ich habe gemerkt, so lange man nix von mir erwartet und mir freie Hand lässt, wird’s schon irgendwie. Jetzt überlege ich, ob ich tatsächlich auch die nächste Torte in Angriff nehmen soll. Ist ja auch eine gute Übung für mich.

Ach so. Und falls ihr euch fragt, was für ein Kuchen sich unter dem Fondant verbirgt, hier die Info: eine Baileys-Torte mit Himbeermarmelade und Zartbitterganache. Rezept? Kommt auch. Gleich hier.

  • 6 Eier
  • 3-4 EL Vanillezucker
  • 250g Puderzucker
  • 125ml Sonnenblumenöl
  • 250ml Baileys
  • 225g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 2 EL Backkakao

Die Eier mit den beiden Zuckersorten schön schaumig schlagen. Weiter schlagen und dabei abwechselnd die restlichen Zutaten unterrühren. Eine runde Antihaftbeschichtete Springform (Ø 26cm) oder aber 2 Springformen (Ø je 18cm) gut einfetten. Teig einfüllen und bei 170°C ca. 1-1,5h backen. Da jeder Ofen anders backt, immer brav die Stäbchenprobe machen.

Fertigen Kuchen aus der Springform lösen und auskühlen lassen. In mehrere Böden teilen und diese bis auf einen mit Himbeermarmelade bestreichen. Torte zusammensetzen und mit Ganache einstreichen. In Fondant einhüllen, dekorieren und so weiter und so fort. Wenn ihr genaue Anleitungen benötigt, schaut doch am Besten mal bei der Tortentante vorbei. Durch ihre vielen Tipps habe ich das Motivtortenbacken erst für mich entdeckt.

 

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