Extrablatt: Krise durch Muffin überwunden!!!

Huhu!

Liest hier noch jemand? Irgendwer? Nein? Wundert mich nicht. Gab ja auch schon lange nichts mehr zu lesen.

Stattdessen habe ich viel bei anderen gelesen. Und mich füttern lassen. Und bin ins Grübeln geraten.

Ab wann zählt man eigentlich als Bloggerin?

  • Wenn man eine (öffentliche) Seite im Internet geschaffen hat?
  • Sobald der erste Artikel online ging?
  • Sobald der Blog tatsächlich von jemandem außer dem Autor gelesen wird?
  • Oder erst, wenn man regelmäßig Artikel veröffentlicht? Und diese im besten Falle auch gelesen werden?

In der letzten Zeit habe ich mich schwer getan mit der Aussage, ich würde einen eigenen Blog führen. Schließlich hatte ich seit Monaten nichts mehr veröffentlicht. Kann man mir dann wirklich unterstellen, dass ich einen Blog hätte? Dass ich einen Blog hatte – ja. Aber hätte? Mmmhhhh, so ganz konnte ich mich mit dem Satz nicht mehr identifizieren.

Trotzdem: so gänzlich konnte ich mich von meiner Blogexistenz nicht trennen. In meinem Lebenslauf wird er noch immer unter den sonstigen Interessen zwischen Tanzen und Lesen aufgeführt. Offiziell geschlossen habe ich ihn bislang auch nicht. Mir mangelte es in der letzten Zeit hauptsächlich an Motivation. Und ein Stück weit auch an Zeit. Ich war längere Zeit krank, habe intern die Abteilung gewechselt, habe versucht eine neue Struktur in mein Leben zu bringen.

Mittlerweile habe ich mich größtenteils in meinem Leben wieder eingelebt. Es finden noch immer beständig Veränderungen statt, aber so ist das in jedermanns Leben. Nichts steht still. Außer vielleicht meinem Blog. Zumindest in den letzten Monaten.

Aber gehen wir doch davon aus, dass der Blog sich lediglich eine Verschnaufpause gegönnt hat. Mal Urlaub gemacht hat und jetzt so langsam wieder in den Arbeitsalltag zurück findet.

Zugegeben, Zeit fehlt mir bestimmt nicht mehr. Und die Motivation erlebt eine Renaissance. Hauptsächlich wegen Mr. Muffin. Er kocht unentwegt. Gestern erst habe ich auf seinen Kühlschrank mit weißer Kreide „Buffet“ geschrieben. Da drin finden sich zig Tupperdosen. Gefüllt mit Garnelen-Erbsen-Risotto, Süßkartoffelpüree, Pasta in Spinat-Tomaten-Sauce, selbst gemachter Rahmspinat, Rote-Bete-Burger, vegetarische Rote-Bete-Haferflocken-Bratlinge, zerzupftes würziges Hühnchen (für Enchiladas). Chorizo-Muffins, Spitzkohl-Curry, diverse Brotvarianten, Selleriecremesuppe,… diese Liste lässt sich täglich erweitern. Bis vor kurzem beinhaltete sein Buffet auch eine Hühnersuppe. Die hatte ich mir allerdings gesichert und gestern zur Arbeit mitgenommen. Ich wollte nicht so dreist sein, und mir für heute wieder was raus suchen. Stattdessen habe ich gestern so ziemlich von allem etwas probiert.

Da ich mich seit Tagen bei ihm durchfuttere, bin ich mal wieder dran mit kochen. Armer Alpha-Chris. Eigentlich war er mein Kochbuddy. Doch Mr. Muffin läuft ihm gerade den Rang ab.

Worauf ich eigentlich hinaus will, und was euch wohl schon klar geworden sein dürfte, ist folgendes: ich glaube ich möchte diesem Blog wieder Leben einhauchen. Also mache ich das doch in nächster Zeit einfach mal wieder. :D

3 Gedanken zu „Extrablatt: Krise durch Muffin überwunden!!!

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